Sonstige Energiesparmöglichkeiten
Auch beim Einkaufen kann man durch gutes Überlegen und Aufmerksamkeit viel Energie sparen. Man muss nur ein bisschen darauf achten, was man kauft. Einige Lebensmittel sind zum Beispiel auch aus der Region verfügbar, werden im eigenen Land oder in der eigenen Region angebaut, sodass sich Transportkosten und sonstiges vermeiden lassen. Außerdem kann man immer die entsprechenden Lebensmittel aus der Saison kaufen, so dass weite Transportwege nicht unterstützt werden. Außerdem wird so auch der Verbrauch durch die Treibhausbeheizung nicht weiter unterstützt.
Im Haushalt stehen energiesparende Geräte zur Verfügung. Diese sparen häufig durchschnittlich 50 % gegenüber billigen oder extrem alten Geräten. Diese so genannten Stromfresser sind häufig alte oder halb gefüllte Kühltruhen. Außerdem fallen unter die unsichtbaren Stromverbraucher auch Antennenverstärker oder Transformatoren für Türklingeln und Sprechanlagen. Hierfür gibt es heute im Handel viele neue Möglichkeiten, die sparsamer im Verbrauch sind.Beim kauf von Möbeln ist darauf zu achten, dass man sich langlebige Möbel anschafft. Dies ist nicht nur umweltfreundlicher sondern verringert auch den Energieaufwand für die Herstellung und den Transport. Stromfresser sollten aufgesucht und deaktiviert werden, falls in dieser Form noch benötigt werden sie ersetzt oder modernisiert. Weitere Stromkostenantreiber sind Ladegeräte für Akkus von z.B. Mobiltelefonen, Laptops oder Notebooks. Diese sollten bei Nichtbenutzung vom Stromnetz getrennt werden um unnötigen Stromfluss zu vermeiden.
Bei Nichtbenutzung könnten auch Geräte im Standby-Modus einfach ausgeschaltet werden. Dazu gibt es im Handel Steckdosenleisten mit Schalter oder auch so genannte „Power-Safer“ die das Gerät einige Minuten nach dem Standby-Modus einfach ausschalten. Komplett vom Netz getrennte Geräte verbrauchen keinen Strom mehr. So können Bewohner einer durchschnittlich mit Unterhaltungselektronik eingerichteten Wohnung fast Strom von 50 Euro im Jahr sparen. Geräte oder Maschinen, die zu Spitzenlastzeiten vielleicht nicht benötigt werden oder die überflüssig sind, lassen Sie am einfachsten einfach ausgeschaltet.
Allgemein gilt allerdings die Regel, dass man unnötige Neuanschaffungen vermeiden sollte. Man sollte keine Geräte ersetzen, die noch funktionstüchtig sind. Häufig dauert es sehr lange bis sich der ersparte Energieverbrauch in der Gesamtbilanz der Energie bemerkbar macht. Ein 17-Zoll-TFT-Bildschirm verbraucht zum Beispiel nur 30 % weniger Energie als ein 19-Zoll-Röhrenmonitor bei gleicher Auflösung. Das klingt erst einmal wenig und zeigt sich nur auf Dauer. Außerdem ist eine neue Produktion und ein Transport sehr umweltschädlich.
Eine weitere Energiesparquelle ist die Herstellung von Warmwasser. Hier gibt es heutzutage sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Die Herstellung eines hydraulischen Abgleichs führt dazu, dass die Pumpen die in der Trinkwasser-Zirkulation und in der Warmwasserheizungsanlage arbeiten, effizienter sind und Energie sparen. Hierbei werden bis zu 85 % Strom eingespart.
Ein enormer Energieverbraucher, bei dem man erheblich sparen kann, ist ein Aquarium. Betreiber sollten das Aquarium auf jeden Fall mit einem geschlossenen Deckel halten.Dadurch wird die Verdunstung des Wassers und dann der Energieverbrauch erheblich eingeschränkt. Außerdem ist es beispielsweise möglich, T5- oder T8-Leuchtstoffröhren durch LEDs zu ersetzen. So werden weitere 30 % der benötigten Energie bei der Beleuchtung gespart.
