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Tipps zum Energie sparen im Haushalt

Energiesparen mit Haushaltsgeräten

Haushaltsgeräte machen nach dem Warmwasser den nächst größten Posten des Primärenergiebedarfs im Haushalt aus. Den größten Anteil am Gesamtverbrauch haben Wärme- und Kühlgeräte, die Waschmaschine und, soweit vorhanden, Spülmaschine und Wäschetrockner. Das bedeutendste Einsparpotential liegt hier insbesondere in der Berücksichtigung der Energieklasse bereits beim Kauf und der Nutzungsart und Nutzungshäufigkeit der Geräte. Ununterbrochen betriebene Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Kühlgeräte sollten einen niedrigen Energiebedarf durch beste Isolation aufweisen.

Spülen

Eine gut gefüllte Spülmaschine nutzt die Energie pro Spülvorgang besser aus. Sie können oft auch das zumeist effizient erwärmte Warmwasser der Trinkwasserleitung nutzen und brauchen eine geringere Menge Elektroenergie für die eingebaute Heizung.

Frischhalten und Kühlen

Trotz recht geringer elektrischer Anschlussleistung verbrauchen Kühlgeräte viel Energie, weil deren Motoren immer wieder anspringen. Ein solches Gerät benötigt umso mehr Energie, je schlechter es Wärme an die Umgebung abgibt. Deshalb verbessert eine gute Belüftung der Rückseite, wo sich der  Wärmeübertrager befindet, die Wirkung. Vereiste Wärmeüberträger im Inneren der Geräte reduzieren auch den Wirkungsgrad des Kühlkreislaufs. Abhilfe schafft in diesem Fall ein regelmäßiges Abtauen. Die Verwendung von modernen Geräten mit besserer Wärmeisolation spart zusätzlich Energie.

Zahlreiche Speisen bleiben auch ohne Kühlung lange genug frisch und eine Lagerung im Kühlschrank ist überflüssig. Demgegenüber bringen Speisen abhängig von der Zusammensetzung, ihrer Masse und ihrer Temperatur auf ein Mal mehr Wärme ein als in einem längeren Zeitraum durch die Isolierung eindringt. Der zur zusätzlichen Wärmeabführung erforderliche Energieverbrauch entfällt bei gezieltem Einkaufen statt überflüssigem Einlagern.

Einige Kühlgeräte verbrauchen derart viel Strom, dass ein vorzeitiger Austausch, das heißt, bereits bevor sie defekt sind, Geld sparen kann. Die jährlichen Stromkosten des neuen Kühlgeräts plus anteiliger Kaufpreis (Abschreibung) sind dann geringer als die Stromkosten des alten Geräts. Mit dem Alt-Geräte-Kühl-Check lässt sich das für die Mehrzahl der zurzeit in Deutschland genutzten Geräte nachprüfen.

Wenn Sie Tiefkühlkost rechtzeitig vor der Zubereitung in den Kühlschrank legen, sinken die Energiebedarfe zum Kühlen und zum Erwärmen.