Energiesparen durch schlaues Beleuchten
Logischer Weise geht im Alltag eine ganze Menge Energie für die Beleuchtung dunkler Räume drauf. Gerade im Winter gehen die Lampen früh an und erst spät wieder aus. Gegen diesen Lauf der Natur können wir natürlich nichts tun, doch das Licht, das vorhanden ist, sollten wir sinnvoll nutzen. Daher ist es bei der Planung eines Gebäudes unbedingt nötig, darauf zu achten, dass das Tageslicht optimal genutzt wird, um möglichst viel Energie einzusparen.
Darüber hinaus können wir mit der Wahl unserer Lampen bzw. Birnen einen großen Einfluss darauf nehmen, wie viel Energie wir für die Beleuchtung unserer Räume verbrauchen. Zwar sind Energiesparlampen, auch Kompaktleichtstofflampen genannt, teurer als normale Birnen und zudem sowohl in der Herstellung aufwendiger als auch in Bezug auf die Entsorgung schwieriger zu handhaben, doch machen sie diese Defizite durch ihre enorme Lebensdauer und einen sehr geringen Energieverbrauch wieder gut. Normale Glühlampen verbrauchen bis zu 4 mal so viel Energie wie diese Energiesparer. Greift man zusätzlich zur Energiesparlampe zu Licht- und Bewegungssensoren, die dafür Sorge tragen, dass nur geleuchtet wird, wenn das Licht auch wirklich gebraucht wird, sind Energieersparnisse von bis zu 75% (!) möglich.
Eine Zwischenlösung stellen Halogenglühlampen dar, die im Vergleich zur normalen Glühbirnen auch deutlich weniger Energie verbrauchen, an den niedrigen Verbrauch der Energiesparbirnen jedoch nicht herankommt. Wem das Licht der Energiesparlampen nicht so gut gefällt, der kann zumindest im niedrigeren Leistungsbereich unter 50 Watt bei Lampen, die nicht dauerhaft brennen, ohne schlechtes Gewissen auch zu dieser Form der Birne greifen.
Darüber hinaus haben mittlerweile LED-Leuchtmittel recht große Verbreitung gefunden, da auch sie eine wirklich gute Alternative zur früher üblichen Glühbirne darstellen. Bei einem Verbrauch von weit unter 10 Watt (je nach Lampe 2-6) ist ihr Licht mit dem einer 5-20 Watt Glühlampe zu vergleichen.
Wer also denkt, Birne ist Birne, der irrt gewaltig. Die Unterschiede im Bereich des Energieverbrauchs der verschiedenen Arten von Leuchtmitteln sind enorm und ein Blick auf die Packung sollte drin sein. Damit tut man nicht nur der Umwelt etwas gutes, sondern kann sich auch auf sinkende Betriebskosten freuen.
